Per Videokonferenz in Kontakt

Ungefähre Lesezeit: 2 Minuten.

Wenn persönliche Treffen eingeschränkt werden, lohnt es sich, neue und digitale Möglichkeiten auszuprobieren. Videokonferenzen gehen heutzutage total einfach.

Ungefähre Lesezeit: 2 Minuten.

Als die Teenager unserer Gemeinde erfuhren, dass der Biblische Unterricht für eine gewisse Zeit ausgesetzt wird, waren sie sehr traurig. Innerhalb weniger Stunden entwickelten sie aber eine Möglichkeit, trotz Corona etwas aus der Bibel zu lernen: Sie schlugen Videokonferenzen vor. Der Biblische Unterricht wird also weitergehen…

In Zeiten der Digitalisierung gibt es vielfältige Möglichkeiten, per Video in Kontakt zu sein. Einige unserer Mitglieder und Freunde kennen diese Wege eventuell schon aus dem Berufsleben.

Fast jede App, die zur Kommunikation auf dem Smartphone existiert, bietet die Möglichkeit für Videoanrufe. Einzelne Programme können kostenlos ganze Videokonferenzen ermöglichen, so dass man also mit mehreren Personen gleichzeitig in Ton und Bild verbunden ist.

Es geht um Vorhandenes, nicht Neues.

An dieser Stelle wollen wir nur sehr begrenzt Werbung für einzelne Apps oder technische Geräte machen. Unser Jugendpastor hat auf seinem Blog einige ganz praktische Tipps zusammengetragen. So viel aber hier: Im Jugendbereich nutzen wir die App „Zoom“.

Das heutige Anliegen ist nicht, dass wir eine Schritt für Schritt Anleitung zur Bedienung einer bisher fremden Software finden. Es geht vielmehr darum, sensibilisiert zu sein. Das, was wir bisher schon mit Freunden oder Kollegen genutzt haben, können wir auch anderen Leuten zeigen.

Warum unsere Konten für Microsoft Teams oder Zoom nicht auch mal zur Kommunikation im Hauskreis nutzen? Warum nicht ein schneller Video-Anruf per WhatsApp im Altenheim? Wie wäre es mit einer Instagram-Live Verbindung zum gemeinsamen Bibellesen?

Gemeinsam können wir uns unterstützen.

Natürlich kann nicht jeder alles. Einige Bewohner im Altenheim beherrschen aber schon die neue Technik per WhatsApp und könnten sie ihren Nachbarn zeigen. In vielen Familien gibt es Teenager, die ihren Eltern erklären können, wie eine Instagram-Liveschaltung aussieht. Eine ganze Reihe von Berufstätigen kennt verschiedene Tools für Videokonferenzen und kann sie ihren Hauskreisen oder Nachbarn erklären.

Oft zögern wir, wenn es um neue Technik geht. Eine Kamera im Wohnzimmer will auch nicht unbedacht eingesetzt werden. Viele Apps sind aber heutzutage so einfach produziert, dass man die Bedienung innerhalb kürzester Zeit erlernen kann. So können wir Gemeinschaft leben und erleben, selbst wenn wir das Haus nur noch selten verlassen.

Simon Birr