Online – Andacht am 19. April – Matthäus 14,1 – Predigt: Simon Birr

Unsere Online-Andachten sind so konzipiert, dass man sie gut und verständlich ansehen kann. Es lohnt sich aber auch, persönlich eine Zeit zu gestalten, die der eigentlichen Erfahrung am Sonntag nahe kommt. Es ist ja nicht der Konsum von Inhalten oder Darbietungen, sondern vielmehr die eigene Beteiligung, das innere Gebet, die Offenheit auf Gott zu hören.

Gottesdienst geht auch Zuhause!

Ungefähre Lesezeit: 4 Minuten.

Gottesdienst kann man nicht vom Sofa aus konsumieren. So bist du eingeladen, einer kleinen Andacht zu folgen, die unsere Online-Andacht einbettet. Wenn viele aus der Gemeinde dies tun, entsteht sogar ein kleines Stück neuartiger Gemeinschaft.

Start.

„Ich feiere diesen Gottesdienst im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“

Stille.

Es ist gut, anzukommen, ruhig zu werden. Sonntags morgens hilf uns normalerweise ein Lied am Anfang. Heute kann ich auch ohne Lied einige Minuten still sein, horchen, wahrnehmen. Was ist in diesem Moment um mich los? Was geht mir durch den Kopf? Was stresst mich? Kann ich Jesus darin begrüßen?

Gebet.

„Herr Jesus Christus, hier bin ich. Du weißt um meine Gedanken, auch um meine Sorgen und Nöte. Du weißt, was mich beschäftigt. Bitte hilf mir, dass ich meine Gedanken nun auf dich richten kann. Sprich du zu mir. Sei du hier.“

Bibeltext.

In der Andacht geht es heute um Jesu Anwesenheit in unserem Alltag. Vorher bieten sich einige Verse an die Jesus auch gesagt hat:

»Deshalb sage ich euch: Macht euch keine Sorgen um das, was ihr an Essen und Trinken zum Leben und an Kleidung für euren Körper braucht. Ist das Leben nicht wichtiger als die Nahrung, und ist der Körper nicht wichtiger als die Kleidung? Seht euch die Vögel an! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln keine Vorräte, und euer Vater im Himmel ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer von euch kann dadurch, dass er sich Sorgen macht, sein Leben auch nur um eine einzige Stunde verlängern? Und warum macht ihr euch Sorgen um eure Kleidung? Seht euch die Lilien auf dem Feld an und lernt von ihnen! Sie wachsen, ohne sich abzumühen und ohne zu spinnen „und zu weben“. Und doch sage ich euch:
Sogar Salomo in all seiner Pracht war nicht so schön gekleidet wie eine von ihnen. Wenn Gott die Feldblumen, die heute blühen und morgen ins Feuer geworfen werden, so herrlich kleidet, wird er sich dann nicht erst recht um euch kümmern, ihr Kleingläubigen? Macht euch also keine Sorgen! Fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? Denn um diese Dinge geht es den Heiden, ´die Gott nicht kennen`. Euer Vater im Himmel aber weiß, dass ihr das alles braucht. Es soll euch zuerst um Gottes Reich und Gottes Gerechtigkeit gehen, dann wird euch das Übrige alles dazugegeben. Macht euch keine Sorgen um den nächsten Tag! Der nächste Tag wird für sich selbst sorgen. Es genügt, dass jeder Tag seine eigene Last mit sich bringt.«

Matthäus 6, 25-34

Andacht halten.

An dieser Stelle kann die Online – Andacht unserer Gemeinde folgen. Fast alle unserer Gemeindeglieder haben Möglichkeiten, sie zu sehen. Wenn du jemanden kennst, der sie nicht sehen kann, bringe sie doch in den nächsten Tagen dorthin.

Es bietet sich auch an, dass du dir selbst Zeit nimmst und dich mit dem Bibeltext beschäftigst. Nimm verschiedene Übersetzungen und vergleiche, was wie übersetzt wurde. Wo findest du dich? Was bleibt hängen?

Fürbitte.

Nach der Andacht bist du gefragt. Bete für die Menschen, die dir in den Kopf kommen. Bete frei! Wenn du Anliegen brauchst, bete für Politiker, für diejenigen, die gerade hart arbeiten. Bete für unser Altenheim. Bete für die Schüler, die weiter zuhause bleiben. Bete auch für diejenigen, die Angst haben, die vielleicht zu Hochrisikogruppen gehören. Bete dafür, dass Gottes Kraft auch in der Heilung sichtbar wird!

Gemeinschaft.

Spätestens an dieser Stelle kämen wir zu unseren Informationen. Veranstaltungen gibt es wenige. In einem wöchentlichen Newsletter informieren wir über Angebote, die zugänglich gemacht werden.
In der vergangenen Woche hatten einige der Mitglieder und Freunde Geburtstag. Du könntest ihnen einen Gruß schicken. Aktuelle Geburtstage siehst du übrigens mit einem Church-Tools Zugang.
Gäbe es vielleicht Personen, die du sonst in den kommenden Veranstaltungen sehen würdest? Vielleicht willst du sie mal kontaktieren? Es gibt ja soo viele moderne Möglichkeiten, ganz viele entdecken gerade die Telefonfunktion ihrer Handys…
Gibt es jemanden, dem du etwas freundliches schreiben möchtest? Dann mach das doch jetzt. Eine SMS oder WhatsApp ist schnell formuliert. Vielleicht aber auch eine Postkarte oder gar einen Brief?

Wir denken aneinander und füreinander. Alleine schon diese Andacht verbindet uns in diesem Moment, vielmehr wissen wir aber, dass wir durch unseren Herrn Jesus Christus und seinen Heiligen Geist miteinander verbunden sind, ob wir uns gerade in die Augen sehen oder nicht. Wir sind seine Gemeinde.

Segen.

Jeder kann und darf segnen:

„Der HERR segne dich und behüte dich;
Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
Der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“

Simon Birr