Christen und psychische Probleme? Niemals!

Christen können keine psychischen Probleme haben!

Schließlich haben sie Jesus. Sie müssen nur mehr beten! Abgesehen davon sind Depressionen, Stress und so weiter sowieso nur Hirngespinste…

Ja, genau solche Meinungen habe ich von einigen Christen schon gehört. Im Jahr 2020.

Wirklich?

Das dem nicht so ist, wird der christliche Psychiater Oliver Dodt am 22.8.2020 an einem Seminartag bei uns in Ewersbach klarstellen.

Ich selbst habe auch jahrelang fest behauptet, niemals an Depressionen erkranken zu können. Dafür bin ich ein viel zu fröhlicher Mensch, dachte ich.

Psychische Krankheiten gehören zu einer modernen Gesellschaft leider wie die Butter aufs Brot. Depressionen, Stress, Erschöpfung und ähnliches häufen sich. Sie sind sogenannte „Wohlstandserkrankungen“. Sie werden immer häufiger. Auch unter Christen.

Du kennst niemanden, der psychische Probleme hat? Dann kennst du jetzt einen. Denn ich habe psychische Probleme. Schon seit Jahren. Das mag mir nicht jeder ansehen, aber dennoch sind sie da. 

Ich glaube, es lohnt sich, den Horizont zu erweitern.

Sich die Realität vor Augen zu halten: Christen bleiben nicht verschont von Krankheiten. Sie erkranken an Krebs und auch an Depressionen und ähnlichem.

Die Frage ist: Wie gehen wir als Gemeinde damit um? Haben wir Angebote dafür geschaffen? Sind wir generell so offen, dass Leute sich uns anvertrauen können, wenn sie psychische Probleme haben?

Momentan erlebe ich das nicht so. 

Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ich lade dich ein, zum Vortrag von Oliver Dodt am 22. August zu kommen und deinen Horizont zu erweitern. Psychische Probleme werden uns in der Zukunft immer häufiger begegnen, und da hilft es, sich darauf vorzubereiten, so gut es irgendwie geht.

Genaue Infos zur Veranstaltung kommen noch! Aber jetzt schonmal: Ganz herzliche Einladung dazu! Es lohnt sich.

Jonas Schultze