Gebetsangebot

Als Gemeinde haben wir den Auftrag füreinander zu beten (Epheser 6,18 u.a.). Und das geschieht ja bereits in unterschiedlicher Form. Jesus selbst gibt dem gemeinsamen Gebet besonderes Gewicht und verspricht seine Gegenwart (Matthäus 18,19+20).

Ab September werden wir ein regelmäßiges Gebetsangebot nach dem Gottesdienst anbieten. Vorher benannte Beter halten sich im hinteren Bereich des Gottesdienstraums bereit, um in einer Fürbitte oder einem Segensgebet persönliche Anliegen aufzugreifen.

Dabei geht es nicht zuerst um schwerwiegende Krisen und ausweglose Situationen, sondern um die ganz normalen Anliegen des Alltags: ein Vorstellungsgespräch, eine Schularbeit oder ein Arztbesuch, eine bevorstehende Aussprache, ein herausfordernder Kunde oder ein Urlaub, an den sich hohe Erwartungen knüpfen.

Wer etwas Neues beginnt, eine neue Schule, eine Ausbildung, ein Umzug oder eine neue Beziehung kann sich dafür ein Segensgebet erbitten. Kein Anliegen ist zu klein, kein Thema zu unwichtig, um sich ein Gebet zu erbitten.

Auch wenn es erst einmal um die alltäglichen Anliegen geht: Die Beter verpflichten sich zu Stillschweigen über die genannten Gebetsinhalte. Sie bieten eine akute Gebetsunterstützung an, keine regelmäßige Gebetspatenschaft. So werden die Beter das Anliegen zukünftig auch nicht erneut thematisieren, es sei denn, man trifft eine andere Vereinbarung. Sollten die Beter keinen Zugang zum Gebetsanliegen des Gebetsuchenden finden, werden sie anbieten, einen anderen Beter einzubeziehen. Durch die vorherige Nennung der Beter können Gebetssuchende gezielt auf Beter zugehen, denen sie sich anvertrauen wollen.

Wir freuen uns, wenn dieses Angebot nach einiger Zeit regen Zuspruch findet!